Songs die berühren – Birds of a Feather open air am Pavillon

2. August 2023 | Holger Niemann

Sonntag, 18.7.2021    Songs die berühren

Birds of a Feather open air am Pavillon

OpenAir, so war´s geplant, aber… Nachdem wir die Bühne ca. 1 Stunde aufgebaut und den Sound bestmöglich eingestellt hatten, fing es ziemlich genau 15 Minuten vor Beginn ganz langsam an zu tröpfeln und auch am Horizont sah es überhaupt nicht gut aus. Was tun ?
Also wurde alles im leichten Nieselregen abgebaut und samt Stühlen unter Mithilfe des Publikums kurzerhand in den Roten Pavillon gebracht. Dort galt es alle Kabel und Stecker wieder an den richtigen Platz zu bringen und die Lautstärke neu zu justieren.

Die vielen hilfreichen Hände sorgten dafür, dass das Konzert mit lediglich 15 Minuten Verspätung losging. Bereits im Opening-Song von Birds of a Feather, „You are music“ war Amy und Ryan ihre große Spielfreude anzumerken. Ja, sie sind wirklich Musik füreinander, seit sie sich vor Jahren zufällig über den Weg gelaufen waren, da Ryan als Banjospieler für einen Gig einspringen sollte. Eine schöne Ballade über das was wir an anderen Menschen mögen.

Weiter ging es mit „Cut the crap“, also trenne Dich von all dem Mist, den Du loswerden möchtest, ein Song, der sowohl von seiner Botschaft als auch vom Schwung das Publikum richtig in Bewe-gung brachte. Mit „Galway girl“ von Steve Earl gab es dann sogar ein wenig Irish Pub-Feeling im Pavillon, weil Ryan aufforderte, so frei, wie nach 5 Guinness zu singen, was für Elmshorner natürlich kein Problem ist.

Zwischenzeitlich hatte es außerhalb des Pavillons auch richtig geregnet und begann allmählich sich wieder zu beruhigen. Dazu passte der nächste Song „Calm after the storm“, auch bekannt vom ESC-Auftritt der Common Linnets.

Es folgten die eigenen Songs „Horizon“ „Chang of heart oder Colors, jeweils von Gitarre und Banjo begleitet, welche immer wieder  Geschichten und Begebenheiten aus dem Leben erzählen.

Zum Abschluss folgen noch einige Klassiker, die auch demonstrieren, welche musikalische Bandbreite die Beiden abdecken. „Blood brothers“ von Bruce Springsteen, „I still haven´t found what I´m looking for“ von U2 und „Chasing cars von Tracy Chapman. Natürlich alles Songs, die auch im Publikum mitgesungen, mitgeklatscht und mitgesummt wurden.

Ein toller Nachmittag mit super Musikern, die ungeheuer viel Fröhlichkeit versprühten und so einen verregneten Nachmittag doch noch zum Sonntag machen konnten.
Zu Recht großer Applaus und tolle Zugaben

Holger Niemann


Der Rote Pavillon        – Elmshorns kleinste Bühne –      openair diesmal drinnen !